Unsere Aufzucht

Candy und ihre Welpen

Unsere Standard und Mini Aussie-Welpen kommen nach Ablauf einer wohlbehüteten Schwangerschaft (zwischen dem 60. bis 63. Tag) in unserer gemütlichen Wohnküche zur Welt.
Im engen Kreise der Familie geborgen, verbringen sie so ihre ersten drei Lebenswochen. Bild: Mini Aussies (Candy und ihre Kinder.. Pinu`u )

Unsere Aussie Mütter haben das Privileg, einen erfahrenen Rüden an ihrer Seite zu haben, der die enge Bindung zum Rudel aufrecht erhält und stärkt. Diese Rolle stand jahrelang unserem Opi Maxxi zu. Souverän übernahm er die verantwortungsvolle Vaterrolle und spendete nicht nur der jungen Mutter Schutz und Geborgenheit.Maxxi vermittelte uns allen unendliche Ruhe und Zufriedenheit. Nach seinem Tod übernahm unser Luke diese wichtige Aufgabe, es erfüllt unseren alten Buben immer wieder aufs Neue mit Kraft und neuem Leben.

Die ersten drei Lebenswochen sind für Hundewelpen eine sensible Lebensphase, die Mutter und Kinder mit uns zusammen im stillen Kämmerlein genießen wollen. Neugeborene Welpen haben noch kein intaktes Immunsystem und sind aus diesem Grunde noch sehr anfällig gegen Durchfall und andere bakterielle Erkrankungen, die fremde Menschen und Tiere übertragen können. Deshalb empfangen wir in dieser Zeit leider noch keinen Besuch.

Alle Welpen sind von der Nähe und Fürsorge einer instinktsicheren und ausgeglichenen Mutter abhängig. Von Beginn an nehmen die Babys, z. B. durch das pflegende Belecken ihrer Mutter, den Mundgeruch der Hündin sehr intensiv wahr und werden somit schon auf spätere Nahrungsmittel geprägt. Die Mutter vermittelt Ruhe, Geborgenheit, Hektik oder Unsicherheit und fördert oder behindert mit ihrer Persönlichkeit und ihrem Wesen die Entwicklung ihrer Welpen.

Auch die Berührungen und Bemühungen des Züchters hinterlassen starke, bleibende Eindrücke.
Wann immer ich Ruhe finde, nehme ich die neugeborenen Welpen (dies sollte man nur tun, wenn es die Mutterhündin gelassen akzeptiert) aus der Geborgenheit ihrer Wurfkiste heraus und massiere sie sanft. Besonderes Augenmerk richte ich dabei auf die sensiblen, weichen Fußballen und den mit unzähligen Nerven durchzogenen Nacken. So kann ich durch sanfte Berührungen die Vernetzung sensibelster Nervenzellen aktivieren und beschleunigen. Mit den Jahren habe ich gelernt die Zwerglein mit gezielten Berührungen in nur wenigen Minuten so zu entspannen, dass sie lang ausgestreckt und zufrieden auf warmer Haut, dicht an meinem Hals angekuschelt, einschlafen. Ihr zufriedenes leises Schmatzen und ihr tiefes Atmen, lässt mich dabei in einen tiefen Zustand der Zufriedenheit sinken. Dies ist eine wundervolle Zeit, die uns ein Leben lang verbindet.

Ab der 2. Lebenswoche öffnen sich langsam Augen und Ohren. Die Welpen versuchen nun zu sitzen, auf allen vier Beinchen zu stehen und Kontakt zu ihren Geschwistern aufzunehmen.

Die kleinen Aussie Welpen nehmen ihre Umwelt jetzt durch ihre fünf Sinne wahr:

Ab der 3. Lebenswoche brauchen die Welpen mehr Platz, Licht, frische Luft, Sonne und das Mondlicht mit seiner nicht zu unterschätzenden Einwirkung und Kraft. Nun ist es an der Zeit, in das luftige und helle Welpenhäuschen umzuziehen. Erste neugierige Kontakte mit den Rudelmitgliedern werden geknüpft. Die Rudelmitglieder strecken ihre Nase zur Begrüßung ins Welpenhäuschen oder erhaschen eine sanfte Berührung der Kleinen. Die erwachsenen Aussies können es kaum abwarten, den Nachwuchs zu berühren und kennen zu lernen. Sobald die Mutter grünes Licht gibt, ist es dann endlich soweit. Nun dürfen Groß und Klein, ohne Schimpfe von der Mutter zu bekommen, „HALLO“ sagen.

Sobald sich die heranwachsenden Welpen gut orientieren können, dürfen sie ausgelassen mit dem Aussie-Rudel auf einem 850 m² großen Abenteuerspielplatz spielen. Dort lernen sie und sammeln Erfahrungen. Das Rudel übernimmt jetzt instinktsicher alle wichtigen Aufgaben, die wir als Menschen niemals erfüllen könnten.

Luke zeigt den Babys selbstsicher das vertraute Revier. Die Jüngsten übernehmen die Rolle der Nannys und beschäftigen sich den ganzen Tag mit dem kleinen, neugierigen Volk. So lernen die Welpen auch Ruhezeiten anzunehmen und einzuhalten. Die Mutter und einige Tanten brechen den Babys vorverdaute Nahrung vor und sorgen so für eine natürliche, leichtverdauliche Ernährung. Hier ist bereits der erste Grundstein für ein stabiles Immunsystem gelegt, der keinen Raum für spätere Futtermittelallergien oder Futterunverträglichkeiten zulässt.

So fühlen sich die Kleinen “Aussie-wohl“ und lernen in der Geborgenheit des Rudels den sicheren Umgang mit Kindern, anderen Tieren und Lektionen, die sie ein Leben lang begleiten werden.
Wie schön es doch ist, nach Herzenslust in der frischen Erde zu graben und verschiedenste Düfte in sich aufzunehmen!
Wie spannend und aufregend es ist, in die Kühle und Dunkelheit der Sandsteinhöhlen einzutauchen!
Wie mutig und wie stolz es macht, die kleinen und großen Baumhöhlen zu bezwingen!
Zur Kräftigung der Muskulatur, Schulung von Reflexen, und der Motorik balancieren schon die kleinsten Aussie-Welpen ausdauernd auf dem Wackelbrett und klettern, verstecken, und necken sich in ihrer bunten Spielraupe.

Tierkinder können ihre angeborenen Sinne nur im Schoß von Mutter Natur entfalten. Das Wahrnehmen von feuchtem Gras, der warmen, duftenden Erde oder der Reiz vom kaltem, glitzerndem Schnee stimuliert auf natürlichste Art und Weise das Zentrale Nervensystem.

Abstumpfende Geräusche-CD’s und andere technische Hilfsmittel sind KEIN Ersatz für all diese natürlichen Umweltreize. Sehr früh wahrgenommene Umweltreize sind prägend für die spätere geistige, körperliche und seelische Gesundheit und die gesamte Entwicklung eines Welpen. Tierkinder, die dies alles nicht wahrnehmen dürfen, entwickeln sich nicht artgerecht und können z. B. auch das dreidimensionale Sehvermögen nicht richtig entwickeln. Ein trauriger Prozess, der zu irreparablen Folgeerscheinungen führt. Mit diesen wichtigen Themen könnte man ganze Bücher füllen.

Ab der 6.Woche fahren die Kleinen ab und an im Auto mit und lernen so auch außerhalb spielerisch, was kleine Hunde für das spätere Leben gebrauchen können.

Zu viel und zu früh ist aber auch hier nicht der Weg!
Das Wirken der Natur zu erkennen, und zu erkennen, in welcher Beziehung das menschliche Wirken dazu stehen muß: das ist das Ziel.

Neben all diesen Dingen spielt die richtige Ernährung eine Hauptrolle. Unsere Aussie-Babys werden mit artgerechtem, abwechslungsreichem Futter, “mit Lebensmitteln anstatt Nahrungsmitteln” aufgezogen, um den Kleinen eine gesunde Entwicklung des Magen-Darm-Traktes zu ermöglichen.
Die kleinen Hunde werden mit Bedacht und nicht vor dem 25. Lebenstag zum ersten Mal schonend entwurmt, so dass ihre inneren Organe durch Gifte keinen Schaden nehmen.
Mikrochips und andere Fremdkörper, die zu oft so arglos in einen noch so jungen Körper implantiert werden, lehne ich bei meinen Welpen strikt ab, da niemand mit Sicherheit sagen kann, ob diese unnatürlichen Dinge dem Welpen schaden und ob ggf. Schadstoffe im Körper freigesetzt werden.

So, auf natürlichstem Wege gefördert und behütet, fühlen sich die Kleinen “Aussie-wohl“ und bilden in der Geborgenheit ihres Rudels und im Schoße von Mutter Natur ein stabiles Fundament das Gesundheit heißt!

Tiere und Kinder sind der Spiegel der Natur und ihrer Herkunft!!
Silke Löffler
Rosebud of Crana Australian – Shepherds
& Mini Aussies

Australian Shepherd Welpen & Mini Aussie Welpen

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